Internationale Journalismus Schulen

Journalismusschulen gibt es überall auf der Welt, darunter sind aber nur wenige, die wirklich angesehen sind. In Deutschland sind das zum Beispiel die Axel-Springer-Akademie oder die Deutsche Journalistenschule. Auch die Henri-Nannen-Schule oder die Holtzbrinck-Schule sind in dem Zusammenhang zu nennen. In der Schweiz ist es zum Beispiel die Journalistenschule St. Gallen zu nennen, in Österreich die Österreichische Medienakademie oder auch das Kuratorium für Journalistenausbildung. So wie hierzulande gibt es natürlich auch in anderen Ländern Journalistenschulen. Besonders begehrt sind die Schulen in den USA und auch in Großbritannien.

Die Voraussetzungen für die Aufnahme an einer Journalismusschule sind aber nicht leicht zu erfüllen. Es kommt zum einen auf die guten Schulnoten an, wenn die Ausbildung hier direkt nach der Schule absolviert werden soll. Zum anderen sind die Arbeitsproben wichtig. Daher gilt, dass jeder, der mit einer journalistischen Tätigkeit liebäugelt, im besten Fall schon früh Arbeitsproben gesammelt hat. Hilfreich sind auch möglichst vielfältige Arbeitsproben, das heißt, Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch solche für den Hörfunk oder für Online-Magazine. Die vielseitige Einsetzbarkeit kann der angehende Journalist so schon ganz leicht unter Beweis stellen.

Wer sich für eine Journalistenschule entscheidet, sollte aber schon wissen, wo er am Ende hin möchte. Denn bei der einen Schule geht es danach direkt mit dem Print-Journalismus weiter, bei der anderen ist es das Fernsehen, was am Ende der Ausbildung wartet. Wer sich also sicher ist, welches Medium für ihn in Frage kommt, kann die Schule entsprechend auswählen. Generell ist die Ausbildung aber auch in den verschiedenen Ländern unterschiedlich. So kann die Journalismusausbildung an einer speziellen Schule in Deutschland nicht mit der in den USA verglichen werden. Dies merken die Studenten recht schnell, wenn sie beispielsweise im Rahmen der Ausbildung mehrtägige Ausflüge zu Schulen in den USA unternehmen und die dortigen Gepflogenheiten kennen lernen. Die Ausbildung ist zwar überall gleich intensiv, allerdings wird auf andere Aspekte mehr Wert gelegt und diese werden vertiefend behandelt.

Eine Sache muss aber auch gesagt werden: Viele Arbeitgeber - Redaktionen, Unternehmen, Verlage - sehen das Absolvieren einer Journalismusschule nicht als Voraussetzung für eine erfolgreiche journalistische Tätigkeit. Teilweise wird sogar das Gegenteil behauptet und die Ausbildung wird als zu theoretisch eingestuft. Die Inhalte, die dort vermittelt werden, haben mit der Praxis oft nicht so viel zu tun, wie das gewünscht wird. Allerdings unterscheiden sich Journalismusschulen und Studium deutlich voneinander. Während sich viele Redaktionen mit der Ausbildung an der Journalismusschule arrangieren können, lehnen sie das Studium hingegen häufig ab.