Karriere als Journalist
Die Karriereaussichten für Journalisten sind leider nicht wirklich gut. Das beginnt bereits bei Fehlern in der Ausbildung. Nur allzu häufig wird den jungen Menschen, die sich als Reporter oder Redakteur ihr Geld verdienen wollen, geraten, sich für ein Journalistikstudium einzuschreiben. Die Logik dahinter ist unverkennbar und so stürmen alljährlich Tausende junger Menschen auf die wenigen Studienplätze ein. Doch nach erfolgter Ausbildung zeigt sich, dass Redaktionen und Unternehmen diese Ausbildung gar nicht so sehr schätzen. Zu theoretisch sei sie, heißt es und die vermittelten Inhalte würden in der Praxis nicht einmal gebraucht. So wird geraten, besser ein anderes Studienfach zu wählen, damit die Kompetenz erworben werden könne, die tatsächlich gebraucht wird. Jura zum Beispiel sei eine gute Wahl, auch Volks- oder Betriebswirtschaftslehre, Sprachen, die verschiedenen länderbezogenen Studiengänge oder auch Naturwissenschaften.
Denn ein Reporter kann nur von etwas gut und verständlich berichten, wenn er davon selbst Ahnung hat. Das heißt aber noch lange nicht, dass damit die Karriere problemlos möglich ist. Denn es kann immer noch sein, dass sich keine feste Stelle findet. Die meisten Redaktionen setzen eher auf freie Mitarbeiter, die vielleicht später zu festen Angestellten werden können. Feste und freie Mitarbeit in Kombination ist hier das Schlüsselwort. Denn viele Journalisten bekommen zwar ein festes Grundgehalt, dieses ist aber sehr niedrig. Alles Weitere läuft über Provisionen. Damit ist ein gutes Einkommen zu erzielen.
Kurz gesagt kann man zusammenfassen, dass Journalisten schon die Chance auf die ganz große Karriere haben. Sie brauchen allerdings ein gehöriges Maß an Glück. Sie müssen zur rechten Zeit am rechten Ort sein und sie müssen vor allem eines sein: sehr gut. Denn nur diejenigen, die Können und Wissen miteinander vereinen, werden es irgendwann zu einem angesehenen Journalisten bringen, der im Idealfall für sich selbst werben kann, weil er einen angesehenen Preis verliehen bekommen hat. Sicher, die Preise sind nicht alles, aber sie ermöglichen einen Sprung auf der Karriereleiter, der so nicht möglich gewesen wäre. Die ausgezeichneten Journalisten sind die, die sich ihre Aufträge aussuchen können, um die sich die Redaktionen reißen und deren Beiträge nicht etwa einfach zusammengeschnitten oder gar gänzlich verworfen werden.
Wer als Journalist Karriere machen will, muss also einiges an Wissen und Können mitbringen, was auch die angesehenste Journalistenschule nicht beizubringen vermag. Sprachverständnis, Flexibilität, Belastbarkeit, fachliches Wissen in dem bestimmten Bereich, in dem der Journalist tätig sein möchte, sind alles Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit - auch für den Fall, dass es mit der festen Anstellung und den dabei möglichen Beförderungen bis hin zum Redaktionsleiter nicht klappen sollte.
Beim Outplacement geht es erst einmal darum, die persönliche und die berufliche Situation des Kunden zu analysieren. So kann eingeschätzt werden, welche Chancen für eine Vermittlung derzeit auf dem Markt bestehen. Idealerweise beginnt die Beratung schon, wenn noch ausreichend Zeit bis zur Entlassung des Mitarbeiters ist. So kann dieser eventuell direkt in eine neue Arbeit vermittelt werden und findet dennoch nicht den erstbesten, sondern den idealen Job. Dabei wird ihm mit Gruppen- und Einzelberatungen geholfen, es werden die Bewerbungen vorbereitet und teilweise Weiterbildungen angeordnet.